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Masseria Cuturi 1881, Apulien / There are no products.

Masseria Cuturi 1881, Manduria, Apulien/Italien

Camilla Rossi-Chauvenet übernahm im Jahr 2006 die Masseria Cuturi südlich von Manduria, nur wenige Hundert Meter vom Ionischen Meer. Der Zustand des Anwesens war eher desolat. Doch das Wichtigste war für Camilla, die Primitivoreben wieder in einen ertragreichen und gesunden Zustand zu bringen. Erfahrung im Weinbau war in der Familie bereits von ihrem Weingut im Valpolicella im Norden Italiens verfügbar.

Auf Masseria Cuturi stehen rund 300 Hektar Fläche zur Verfügung. Aktuell sind etwa 40 ha mit Reben der Sorten Primitivo, Negroamaro und Fiano Minutolo. Dazu bis zu 500 Jahre alte Olivenbäume, reichlich Wald und auch ärchäologisch wertvolle Funde aus der Messapierzeit, einige hundert Jahre vor Christus. Camillas Ziel ist es, diesem alten Land Cuturi wieder eine Seele zu geben. Daher baut sie die Masseria nun schon über Jahre hinweg mit Zimmern und Suiten aus, um neben der biologischen Weinproduktion auch andere Menschen an der Einzigartigkeit dieses Gutes teilhaben lassen zu können.

 

 

Ursprung des weltberühmten Primitivo di Manduria ist die Masseria Cuturi 1881

Heute ist Valentino Ciarla der Oenologe des Familienweingutes. Das heiße mediterrane Klima, der anhaltende Sonnen-schein, die kühlen Brisen vom nahen Meer, all das sorgt für perfekte Voraussetzungen für Weinbau. Hinzu kommt ein außergewöhnlicher Boden, der eine Tendenz zu Kreidekalk und eisenreichen quaternären Ablagerungen hat. Damit bekommt der Wein eine gute Mineralitätsausstattung, die für die Region Manduria nicht selbstverständlich ist.

Welche Bedeutung aber hat die Jahreszahl „1881“ hinter dem Namen der Masseria? Damals heiratet ein edler Mann aus Manduria, Don Tommaso Schiavoni Tafuri die Gräfin Sabini di Altamura. Sie brachte als Mitgift einige Primitivo-reben in die Ehe ein. Diese Traube war dafür bekannt, dass sie früher reift als alle anderen Rotweine. Don Tommaso baute diesen Wein auf der damals rund 100 Jahre alten Masseria Cuturi Farm an, die er übernommen hatte. Damit war es der erste, belegte Anbau von Primitivo-Trauben in Manduria.

Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen:
sein Primitivo di Manduria war vollmundig und stärker als andere apulische Rotweine und einige Jahre später hatte er viel Erfolg mit diesem kraftvollen Wein. Der Primitivo di Manduria gilt als einer der besten und am meisten
geschätzten Rotweine in Italien zusammen mit Barolo, Amarone und Brunello.

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